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  • 27.10.2020
Sauberer E-Scooter-Transport in München
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27.10.2020

Sauberer E-Scooter-Transport in München

Der E-Scooter zur Spontan-Anmietung ist ein Mobilitäts-Konzept, das starker Kritik ausgesetzt ist: Neben den prekären Beschäftigungsverhältnissen der Mitarbeiter steht unter anderem die Praxis des Einsammelns der Miet-Scooter mit dieselgetriebenen Kleintransportern in der Kritik. Der neue Anbieter Dott, der seit November in München präsent ist, will sich mit festangestellten Mitarbeitern, einer bedarfsgerechten Verteilung der Roller sowie ihrer Einsammlung mit Fahrradanhängern als bessere Alternative empfehlen.

Dott ist ein Start-up aus Holland, das seien E-Roller in einigen europäischen Großstädten wie etwa Brüssel bereits anbietet. Auch in Deutschland will man Fuß fassen. Als erstes hat man München ausgewählt, was für Roller-Vermieter kein leichtes Pflaster ist, denn Dott muss sich gegen sechs weitere Mitbewerber behaupten. Mit einer Entsperrgebühr von einem Euro und einem Minutenpreis von 23 Cent gehört der Newcomer zu den teuersten Anbietern. Im Gegenzug versprechen die Holländer einen geringeren CO2-Fußabdruck und die schon erwähnte Festanstellungen für die Mitarbeiter.

Um die Klimaemissionen niedrig zu halten, werden die in der Stadt verteilten Roller - einige hundert soll es geben - von den Mitarbeitern per Fahrrad eingesammelt. Dafür kommen speziell für den Scooter-Transport ausgelegte Anhänger des Hamburger Unternehmens Nüwiel zum Einsatz. Die Besonderheit dieses Hängers ist ein integrierter E-Antrieb, der situationsabhängig den Fahrer unterstützt. Der E-Trailer kann von konventionellen Bikes oder Pedelecs gezogen werden. Die Batterie des Hängers ist an einer Steckdose aufladbar. Mit dieser Lösung kann Dott zumindest auf lokaler Ebene sein Geschäft weitgehend emissionsfrei betreiben.
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